Verhaltensgestörtenpädagogik (Lehramt an Förderschulen)

Allgemeine Informationen

Studienabschluss Erstes Staatsexamen Lehramt an Förderschulen
Umfang 40 LP
Regelstudienzeit 9 Semester
Studienbeginn Nur Wintersemester
Studienform Direktstudium, Vollzeitstudium
Studiengebühren keine
Zulassungsbeschränkung zulassungsbeschränkt (Uni-NC)
NC-Grenzwert (Hauptverfahren) 2.5
Grenzwert Wartesemester 7
Studieren ohne Hochschulreife nein
Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen nein
Fakultät Zentrum für Lehrerbildung

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Charakteristik und Ziele

Lernen ist nicht leicht und viele Kinder benötigen spezielle Förderungen und ganz besondere individuelle Unterstützung. Dafür sind ausgebildete Lehrkräfte erforderlich, die mit den Handicaps ihrer Schüler umgehen können.
Die Ausbildung zur Lehrerin/ zum Lehrer an Förderschulen erfolgt in zwei Phasen: ein Studium, das mit der Ersten Staatsprüfung abschließt, dann folgt das Referendariat mit der Zweiten Staatsprüfung.
Das Besondere in Halle: Das Lehramtstudium wird mit einem Staatsexamen abgeschlossen. Das Studium wurde ebenso wie die Bachelor- und Masterstudiengänge modularisiert.

Fächerkombination

Wenn Sie sich für das "Lehramt an Förderschulen " entscheiden, studieren Sie zwei förderpädagogische Fachrichtungen, deren Kombinationsmöglichkeiten wie folgt vorgegeben sind:

Geistigbehindertenpädagogik – Körperbehindertenpädagogik
Geistigbehindertenpädagogik – Verhaltensgestörtenpädagogik
Lernbehindertenpädagogik – Sprachbehindertenpädagogik
Lernbehindertenpädagogik – Verhaltensgestörtenpädagogik
Sprachbehindertenpädagogik – Körperbehindertenpädagogik

Außerdem können Sie sich für das Studium eines Sekundarschulfaches oder zweier Grundschulfächer entscheiden.

Folgende Sekundarschulfächer können gewählt werden:

Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch, Kunst, Ethik, Evangelische Religion, Französisch, Geographie, Geschichte, Katholische Religion, Mathematik, Musik, Physik, Russisch, Sozialkunde, Sport

  • Kunsterziehung ist ein Studienfach an der Kunsthochschule Halle „Burg Giebichenstein“. Informationen über das Studium des Fachs und zur Eignungsprüfung erhalten Sie bei der Kunsthochschule Halle „Burg Giebichenstein“, Neuwerk 7,  Tel.: 03 45/  7 75 15 32 / -30.
  • Die fachwissenschaftliche und fachdidaktische Ausbildung des Sekundarschulfaches wird am jeweiligen Institut absolviert.

Bei der Wahl der zwei Grundschulfächer sollten Sie beachten:

  • Eines der beiden Fächer muss Deutsch oder Mathematik sein.
  • Das zweite Fach kann aus den folgenden Fächern ausgewählt werden: Deutsch, Mathematik, Englisch, Ethik, Evangelische Religion, Gestalten, Sachunterricht, Katholische Religion, Musik, Sport.
  • Die fachwissenschaftliche Ausbildung der Grundschulfächer findet in den meisten Fällen am jeweiligen Institut statt, die fachdidaktische Ausbildung am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik.

Berufsperspektiven

Lehrer/ Lehrerin an Förderschulen

Struktur des Studiums

Modularisierung des Studiums

Die Lehramtsstudiengänge werden in Form von Modulen angeboten. Ein Modul besteht aus mehreren Lehrveranstaltun- gen (Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Praktika etc.), die eine thematische Einheit bilden, zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt sind, klar definierte Anforderungen haben und nach Bestehen aller Modulprüfungen/ Modulteilprüfungen die Vergabe von Leistungspunkten (LP) vorsehen. Modulprüfungen finden studienbegleitend statt, bestimmte Module fließen mit einer Gewichtung von insgesamt 60% in die jeweilige Fachnote des Ersten Staatsexamens ein.

Leistungspunkte (LP) / ECTS

ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein Leistungspunktesystem zur Anrechnung von Studienleistungen, um diese einheitlich zu bewerten.
Leistungspunkte geben den gesamten Lernaufwand der Studierenden wieder und umfassen somit den Zeitaufwand für den unmittelbaren Präsenz-Unterricht, für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes und den Prüfungsaufwand.
Das Studium für das Lehramt an Förderschulen umfasst eine Gesamtanzahl von 270 Leistungspunkten, bei der Wahl der Sekundarschulfächer Kunsterziehung oder Musik 300 Leistungspunkten.

Aufbau des Studiums

Bildungswissenschaften – 30 LP
(Pädagogik und Pädagogische Psychologie)
Allg. Rehabilitations- und Integrationspädagogik – 20 LP
Rehabilitationspädagogische Psychologie – 15 LP
Förderpädagogische Fachrichtung I – 30 LP
Förderpädagogische Fachrichtung II – 30 LP
Übergreifende Fachrichtungsmodule – 20 LP

zwei Grundschulfächer - 45 + 35 LP
(Fachwissenschaft und Fachdidaktik)
oder
ein Sekundarschulfach - 80 LP
(Fachwissenschaft und Fachdidaktik)

Schulpraktika­ – 15 LP
Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen: Kommunikation, Heterogenität und Inklusion – 5 LP
Wissenschaftliche Hausarbeit­ – 15 LP
Abschlussprüfung­ – 10 LP

Studieninhalt

Den Inhalt des Studiums der Fachrichtung Verhaltensgestörtenpädagogik finden Sie auf den Internetseiten des Zentrums für Lehrerbildung.

Praktika

Schulpraktika gliedern sich in

  • ein zweiwöchiges Orientierungspraktikum innerhalb des Moduls I: Einführung in die Grundlagen von Pädagogik im Rahmen der Bildungswissenschaften
  • schulpraktische Übungen in den rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen und dem Unterrichtsfach der Sekundarschule im Rahmen der Fachdidaktik
  • zwei Schulpraktika in den rehabilitationspädagogischen Fachrichtungen und ein förderdiagnostisches Praktikum mit einem Studienumfang von 15 LP
  • ein Sozialpraktikum
  • ein förderdiagnostisches Praktikum

Studienabschluss

Erstes Staatsexamen für ein Lehramt an Förderschulen

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung zum Studium an der Martin-Luther-Universität ist eine anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel Abitur). 

Da die Stimme der Lehrer/innen im Beruf stark belastet wird, sollten Sie sicher sein, dass Sie die organischen Voraussetzungen für einen Sprechberuf erfüllen. Deshalb wird ein phoniatrisches Gutachten empfohlen.

Bewerbung

Der Studiengang Lehramt an Förderschulen unterliegt derzeit einer universitätsinternen Zulassungsbeschränkung (Uni-NC). Das heißt, die Bewer­bung muss zum Wintersemester bis zum 15.07.  erfolgen. Ausführliche Informationen bekommen Sie bei der Allgemeinen Studienberatung oder im Internet unter: http://immaamt.verwaltung.uni-halle.de/bewerbung/

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Keine Angst vor dem NC – dank NC-Ampel-App

Um das Thema „NC“ ranken sich viele Legenden und es kursiert viel falsches Wissen, das viele Studieninteressierte letztlich von einer Bewerbung abhält.

Unsere Facebook-App „NC-Ampel“ hilft dabei herauszufinden, wie die Chancen auf Zulassung bei den Studienangeboten der Uni Halle stehen.

Das Besondere ist, wir greifen dabei nicht nur auf die NC-Grenzwerte der Hauptverfahren zurück (wie sie auf den meisten Hochschulwebsites und bei einigen Portalen veröffentlich werden) sondern berücksichtigen auch die Ergebnisse der Nachrückverfahren. Außerdem zeigt die Ampel, wie sich Wartesemester auswirken - denn auch hier gibt es viele falsche Vorstellungen.

Hier geht's zur Facebook-App

Fachstudienberatung

Bitte wenden Sie sich mit Detailfragen zu Studieninhalt und -ablauf direkt an die Fachstudienberatung.

Dr. Sabine Karge

Institut für Rehabilitationspädagogik

Haus 3, Franckeplatz 1
Raum: 201 (Haus 31)

06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-23769

Zuständiges Prüfungsamt

Zentrum für Lehrerbildung

Ansprechpartner des für den Studiengang zuständigen Prüfungsamtes.

Dr. Marie-Theres Müller

Dachritzstr. 12
Raum: 205, 2. Etage

06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-21717

Sprechzeiten

Montag, Donnerstag und Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr

Dr. Lothar Pollmer

Barfüßerstraße 17
Raum: 2. Etage

06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-21720

Sprechzeiten

Montag 10:00 - 12:00 Uhr Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr

Studyphone Banner

StudyPhone – Bei Anruf Info!

Studienbotschafter, d. h. Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beraten Studieninteressierte, Bewerber, Eltern und Lehrer zu allen Fragen rund um das Studium an der Uni Halle sowie zum Leben in der Händelstadt Halle (Saale).

Montag bis Freitag von 13 bis 20 Uhr
unter den Telefonnummern

0345 55-21550 oder 0345 55-21551

oder per E-Mail: studyphone@uni-halle.de

Das StudyPhone ist ein Service im Rahmen der Kampagne "ich will wissen!"

Infos frei Haus!

Es gibt immer wieder Neuigkeiten in Halle: zu den Studiengängen, zur Uni und zur Stadt.

Unsere Studienbotschafter – Studentinnen und Studenten verschiedener Fachrichtungen – informieren zu diesen Themen auf ihrer Webseite www.ich-will-wissen.de.

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