Katholische Religion (Lehramt an Sekundarschulen)

Allgemeine Informationen

Studienabschluss Erstes Staatsexamen Lehramt an Sekundarschulen
Umfang 75/80 LP
Regelstudienzeit 8 Semester
Studienbeginn Nur Wintersemester
Studienform Direktstudium, Vollzeitstudium
Studiengebühren keine
Zulassungsbeschränkung zulassungsfrei (ohne NC)
Studieren ohne Hochschulreife nein
Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen nein
Fakultät Zentrum für Lehrerbildung

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Charakteristik und Ziele

Das Studium der Katholischen Theologie bedeutet, sich auf kritische Weise, argumentierend und analysierend mit den Inhalten des christlichen Glaubens und den Grundüberzeugungen christlicher Lebensführung auseinanderzusetzen.

Aktuelle Herausforderungen geben dabei die Perspektive vor, unter denen nach den biblischen Grundlagen des christlichen Glaubens und ihrer geschichtlichen Entfaltung gefragt wird. Darüber hinaus steht die Theologie im Austausch mit zahlreichen anderen Wissenschaften und vermittelt auf diese Weise vielfältige Bildung.

Im Vordergrund des Lehramtsstudiums steht die Frage einer angemessenen Umsetzung dieser Auseinandersetzung im Schulunterricht. Das Studium der Katholischen Religion soll die Fähigkeit vermitteln, religiöse Bildungsprozesse anzustoßen und kompetent zu begleiten. Das Studium der katholischen Religion steht allen Interessierten offen. Für eine spätere Berufstätigkeit als Religionslehrer/in ist die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche Voraussetzung.

Neben einer Tätigkeit im Schuldienst eröffnet ein Abschluss in Katholischer Theologie Zugang zu anderen Berufsfeldern in Kirche, Wirtschaft, Öffentlichkeit und Medien.

Informationen zum Studium in Halle
Das Studium der katholischen Theologie ist in Halle für das Lehramt an Grundschulen, Sekundarschulen oder Gymnasien möglich. Katholische Religion kann ebenfalls als Fach für das Lehramt an Förderschulen gewählt werden.

Das Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik ist in die Philosophische Fakultät III – Erziehungswissenschaften eingebettet. Die Instituts- und Vorlesungsräume befinden sich im Hans-Ahrbeck-Haus (Haus 31) auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur evangelischen Theologischen Fakultät und anderen Instituten und Einrichtungen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Kirchliche Studienbegleitung
Die Studienbegleitung (Mentorat) richtet sich an Studierende der Katholischen Theologie mit dem Berufsziel Religionslehrer/-in. Sie ist eine studien- und berufsorientierende Einrichtung in Trägerschaft des Bistums Magdeburg. Organisatorisch ist sie an die Katholische Studentengemeinde in Halle und an die Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg angebunden.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der Edith-Stein-Schulstiftung: http://edith-stein-schulstiftung.de/

Kontakt:
Patricia Erben-Grütz, Referentin für Religionspädagogik/ Lehrerfort- und -weiterbildung
Edith-Stein-Schulstiftung
Max-Josef-Metzger-Str. 1, 39104 Magdeburg
Tel.: 0391/ 5961 126
E-Mail: patricia.erben-gruetz@bistum-magedeburg.de

Berufsperspektiven

Mit dem Ersten Staatsexamen (Abschluss des Studiums) kann man sich für die zweite Phase der Lehrerausbildung bewerben, für den Vorbereitungsdienst. Hier arbeitet man schon an einer Schule, hospitiert und unterrichtet unter Anleitung einer Mentorin oder eines Mentors. Dazu müssen begleitende Studienseminare belegt werden. Am Ende des Vorbereitungsdienstes legt man das Zweite Staatsexamen ab und kann sich damit um eine Anstellung als Lehrerin oder Lehrer im staatlichen Schuldienst bewerben.

Im Land Sachsen-Anhalt dauert der Vorbereitungsdienst zur Zeit 16 Monate.

Kirchliche Unterrichtserlaubnis (Missio Canonica)
Voraussetzung zur Erteilung von Katholischem Religionsunterricht im Staatsdienst ist die entsprechende fachliche Qualifikation, die durch das mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossene Hochschulstudium erlangt wird. Außerdem müssen katholische Religionslehrerinnen und -lehrer die Missio Canonica bzw. für das Referendariat vor der Zweiten Staatsprüfung die sogenannte vorläufige Unterrichtserlaubnis besitzen. Diese wird auf Antrag durch den jeweiligen Ortsbischof verliehen.

Über die Voraussetzungen, die dabei durch die Antragstellenden erfüllt werden müssen, informiert die Homepage des zuständigen Bistums.

Struktur des Studiums

Lehramt an Sekundarschulen

  • Bildungswissenschaften (Pädagogik und Pädagogische Psychologie) - 35 LP
  • Fach I (Fachwissenschaft und Fachdidaktik) - 80 LP (Musik oder Kunst 110 LP)
  • Fach II (Fachwissenschaft und Fachdidaktik) - 75 LP (Musik oder Kunst 105 LP)
  • Schulpraktika - 15 LP
  • Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen: Kommunikation, Heterogenität und Inklusion - 5 LP
  • Außerunterrichtliches Pädagogisches Praktikum (AuPP) - 5 LP
  • Wissenschaftliche Hausarbeit - 15 LP
  • Abschlussprüfung - 10 LP

Katholische Religion kann als Fach I oder Fach II gewählt werden.

Folgende Einschränkungen sind bei der Kombination mit einem weiteren Fach zu beachten:

  • Katholische Religion und Ethik bzw. Evangelische Religion dürfen nicht kombiniert werden, auch wenn eines der Fächer als Erweiterungsfach (3. Fach) studiert wird.

Weitere Informationen zum Studium des Lehramts an Sekundarschulen finden Sie im Studienangebot unter folgendem Link: Lehramt an Sekundarschulen

Das modularisierte Lehramtsstudium

Die Lehramtsstudiengänge werden in Form von Modulen angeboten. Ein Modul besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Praktika etc.), die eine thematische Einheit bilden, zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt sind, klar definierte Anforderungen haben und nach Bestehen aller Modulprüfungen/ Modulteilprüfungen die Vergabe von Leistungspunkten (LP) vorsehen. Modulprüfungen finden studienbegleitend statt, bestimmte Module fließen mit einer Gewichtung von insgesamt 60% in die jeweilige Fachnote des Ersten Staatsexamens ein.

Leistungspunkte (LP)/ ECTS:
ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein Leistungspunktesystem zur Anrechnung von Studienleistungen, um diese einheitlich zu bewerten.
Leistungspunkte geben den gesamten Lernaufwand der Studierenden wieder und umfassen somit den Zeitaufwand für die unmittelbare Präsenz in den Lehrveranstaltungen, für die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes und den Prüfungsaufwand.
Das Lehramt an Sekundarschulen umfasst insgesamt 240 Leistungspunkte, bei einer Kombination mit Musik oder Kunst 270 Leistungspunkte.

Studieninhalt

Studieninhalte

Folgende Fächer und zugehörige Module (je 5 LP = Leistungspunkte) müssen absolviert werden:

Fach

Modultitel

Biblische Wissenschaften

Bibelwissenschaft*
Exegese des Alten Testaments*
Exegese des Neuen Testament*

Fundamentaltheologie

Fundamentaltheologie*

Dogmatik

Dogmatik I
Dogmatik II
Dogmatik III

Theologische Ethik

Theologische Ethik I
Theologische Ethik II (nur Erstfach)

Religionspädagogik

Religionspädagogik 1 (RP 1)*
Religionspädagogik 2 (RP 2)*
Wahlpflicht: Religionspädagogik 3 (RP 3)

Praktische Theologie

Wahlpflicht: Praktisch-theologische Handlungsfelder (PTH)

Historische Theologie

Methoden u. Schwerpunkte der Kirchengeschichte (KG)

Fachdidaktik

Fachdidaktik 1 (FD 1)*
Fachdidaktik 2 (FD 2)
Fachdidaktik 3 (FD 3)

Die mit * gekennzeichneten Module können bereits ab dem 1. Semester belegt werden.

Nähere Informationen zu den Modulen finden Sie unter:
http://www.kaththeol.uni-halle.de/studium/module/

Praktika

  • Schulpraktika, die nach Möglichkeit an Sekundarschulen abgeleistet werden sollten, gliedern sich in
    • ein zweiwöchiges Orientierungspraktikum innerhalb der Bildungswissenschaften im Modul I: Einführung in die Grundlagen von Pädagogik
    • zwei Schulpraktika von mindestens 8 Wochen Dauer mit einem Studienumfang von 15 LP
    • schulpraktische Übungen in den studierten Unterrichtsfächern im Rahmen der Fachdidaktik
  • Das Außerunterrichtliche Pädagogische Praktikum
    • dreiwöchiges Praktikum (Studienumfang von 5 LP) mit dem Ziel, Kenntnisse zu spezifischen Anforderungen im Rahmen eines selbstgewählten außerunterrichtlichen pädagogischen Praxisfeldes mit Kindern und/oder Jugendlichen zu erwerben.

Studienabschluss

Erstes Staatsexamen für ein Lehramt an Sekundarschulen

Voraussetzungen für die Zulassung zur Ersten Staatsprüfung sind:

  • ein ordnungsgemäßes Studium für das Lehramt an Sekundarschulen in der gewählten Fächerkombination
  • die für die Zulassung erforderlichen Modulleistungen in allen Prüfungsfächern
  • Nachweis der erforderlichen Schulpraktika
  • die erfolgreiche Teilnahme an den Modulen Schlüsselqualifikationsmodul für Lehrer/innen und Außerunterrichtliches Pädagogisches Praktikum

Die Staatsprüfung besteht aus folgenden Prüfungsteilen:

  1. der wissenschaftlichen Hausarbeit
  2. je einer schriftlichen Abschlussprüfung in beiden studierten Unterrichtsfächern
  3. je einer mündlichen Abschlussprüfung in den Fächern Pädagogik und Psychologie

Das Referendariat und zweites Staatsexamen

Nach dem ersten Staatsexamen ist ein Referendariat (Vorbereitungsdienst) abzuleisten, welches mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen wird. Damit erwirbt man die  Lehrbefähigung an Sekundarschulen. Das Referendariat kann auch in anderen Bundesländern durchgeführt werden. Anfragen für die Bewerbung sind an das jeweilige Kultusministerium des aufzunehmenden Landes zu richten.

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung zum Studium an der Martin-Luther-Universität ist eine anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel Abitur).

Für das Fach Katholische Religion sind keine spezifischen Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Im Rahmen des LSQ-Moduls erhalten die Studierenden eine Stimmberatung. Da die Stimme der Lehrer/innen im Beruf jedoch stark belastet wird, empfehlen wir zusätzlich die Erstellung eines phoniatrischen Gutachtens.

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Keine Angst vor dem NC – dank NC-Ampel-App

Um das Thema „NC“ ranken sich viele Legenden und es kursiert viel falsches Wissen, das viele Studieninteressierte letztlich von einer Bewerbung abhält.

Unsere Facebook-App „NC-Ampel“ hilft dabei herauszufinden, wie die Chancen auf Zulassung bei den Studienangeboten der Uni Halle stehen.

Das Besondere ist, wir greifen dabei nicht nur auf die NC-Grenzwerte der Hauptverfahren zurück (wie sie auf den meisten Hochschulwebsites und bei einigen Portalen veröffentlich werden) sondern berücksichtigen auch die Ergebnisse der Nachrückverfahren. Außerdem zeigt die Ampel, wie sich Wartesemester auswirken - denn auch hier gibt es viele falsche Vorstellungen.

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Bewerbung

Zulassungsbeschränkungen (Uni-NC) werden zu jedem Wintersemester neu festgelegt.

Besteht für ein Unterrichtsfach ein Uni-NC, so bewirbt man sich dafür bis zum 15.07. Für zulassungsfreie Unterrichtsfächer kann man sich bis zum 30.09. einschreiben. Wenn für mindestens ein Fach in der gewählten Fächerkombination eine Zulassungsbeschränkung (Uni-NC) festgelegt wurde, gilt die Bewerbungsfrist 15.07.

Ob das Fach Katholische Religion (Lehramt an Sekundarschulen) zulassungsbeschränkt oder zulassungsfrei ist, entnehmen Sie bitte den "Allgemeinen Informationen" am Anfang dieser Seite.

Aktuelle Informationen zur Bewerbung erhält man jeweils ab Mai im Internet unter: http://immaamt.verwaltung.uni-halle.de/bewerbung/.

Fachstudienberatung

Bitte wenden Sie sich mit Detailfragen zu Studieninhalt und -ablauf direkt an die Fachstudienberatung.

Arlett Tschöp

Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik

Haus 3, Franckeplatz 1
Raum: 232 (Haus 31)

06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-24152

Prof. Dr. Regina Radlbeck-Ossmann

Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik

Haus 3, Franckeplatz 1
Raum: 131 (Haus 31)

06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-24153

Daniel Richter

Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik

Haus 31, Franckeplatz 1
Raum: 232

06110 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-24155

Sprechzeiten

Mo 13:00-14:00 Uhr

Zuständiges Prüfungsamt

Zentrum für Lehrerbildung

Ansprechpartner des für den Studiengang zuständigen Prüfungsamtes.

Dr. Marie-Theres Müller

Dachritzstr. 12
Raum: 205, 2. Etage

06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-21717

Sprechzeiten

Montag, Donnerstag und Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr
Dienstag: 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr

Dr. Lothar Pollmer

Barfüßerstraße 17
Raum: 2. Etage

06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-21720

Sprechzeiten

Montag 10:00 - 12:00 Uhr Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr Mittwoch 10:00 - 12:00 Uhr Donnerstag 10:00 - 12:00 Uhr

Studyphone Banner

StudyPhone – Bei Anruf Info!

Studienbotschafter, d. h. Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg beraten Studieninteressierte, Bewerber, Eltern und Lehrer zu allen Fragen rund um das Studium an der Uni Halle sowie zum Leben in der Händelstadt Halle (Saale).

Montag bis Freitag von 13 bis 20 Uhr
unter den Telefonnummern

0345 55-21550 oder 0345 55-21551

oder per E-Mail: studyphone@uni-halle.de

Das StudyPhone ist ein Service im Rahmen der Kampagne "ich will wissen!"

Infos frei Haus!

Es gibt immer wieder Neuigkeiten in Halle: zu den Studiengängen, zur Uni und zur Stadt.

Unsere Studienbotschafter – Studentinnen und Studenten verschiedener Fachrichtungen – informieren zu diesen Themen auf ihrer Webseite www.ich-will-wissen.de.

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