Physik (Lehramt an Gymnasien, modularisiert)

Stand vom: 22.12.2021

Allgemeine Informationen

Typ Lehramt an Gymnasien, modularisiert
Studienabschluss Erstes Staatsexamen Lehramt an Gymnasien
Umfang 90/95 LP
Regelstudienzeit 9 Semester
Studienbeginn nur Wintersemester
Studienform Direktstudium, Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache Deutsch
Zulassungsbeschränkung zulassungsbeschränkt (Uni-NC)
NC-Grenzwert 2021 2,8
Grenzwert Wartesemester 2021 4
Studieren ohne Hochschulreife nein
Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen nein
Fakultäten Naturwissenschaftliche Fakultät II – Chemie, Physik und Mathematik
Zentrum für Lehrer*innenbildung
Alle Studienangebote

Charakteristik und Ziele

Die Angaben auf dieser Seite beziehen sich nur auf die Fachinhalte von Physik – die etwa ein Drittel des Studiums für das Lehramt an Gymnasien ausmachen. Informieren Sie sich daher zusätzlich über die fachübergreifenden „Bausteine“ und das zweite von Ihnen zu wählende Fach (> Kombinationsmöglichkeiten). Nur zusammen ergibt sich ein Gesamtbild über Ihr Studium und den Weg ins Berufsleben als Gymnasiallehrer*in.

Das Unterrichtsfach Physik zielt darauf, Schüler*innen einen Zugang zur physikalischen Weltsicht zu eröffnen. Dazu gehört, Grundannahmen des modernen physikalischen Weltbilds und seines Beitrags zur Entwicklung unserer Gesellschaft zu (er)kennen. Die spezifischen Denk- und Arbeitsweisen der Physik ebenso wie ihre Sprache und Geschichte sind dabei wichtige Aspekte. Insbesondere sollen Lehrkräfte das Interesse und die Freude an physikalischen Fragestellungen und Arbeitsweisen wecken und fördern.

Im Lehramtsstudium werden die dafür notwendigen Qualifikationen der Lehrkräfte vermittelt:

  • Fachliche Kompetenzen in Breite und Tiefe sind notwendige Voraussetzung für den späteren Lehrberuf und stellen auch eine Voraussetzung für fachdidaktische Kompetenzen dar. In unterschiedlichen Lehr-Lern-Formaten wie Vorlesungen, Übungen, Praktika und Tutorien werden diese physikalischen Kompetenzen vom ersten Semester an aufgebaut. Unverzichtbar ist dabei das Selbststudium, also das selbstständige Lernen, das individuell oder in Gruppen außerhalb der Lehrveranstaltungen stattfindet.
  • Eine umfangreiche, theoretisch fundierte und dabei praxisbezogene Ausbildung in Didaktik der Physik beginnt ebenfalls im ersten Semester. In seminaristischen Lehrveranstaltungen werden zentrale fachdidaktische Probleme erfasst und durchdrungen, in Laborübungen wird schulisches Experimentieren vorbereitet, in schulpraktischen Studien erste eigene Unterrichtserfahrungen gesammelt. Zentral ist dabei neben dem Erwerb fachdidaktischen Wissens auch die Schülerperspektive einnehmen zu können und das eigene (zukünftige) Handeln als Lehrkraft zu reflektieren.

Struktur des Studiums

Für das Lehramt an Gymnasien wählen Studierende eine Kombination aus zwei Schulfächern, die sie später unterrichten wollen.

Physik kann als Fach I (95 Leistungspunkte) oder Fach II (90 Leistungspunkte) gewählt werden und darf mit allen anderen Unterrichtsfächern kombiniert werden. Astronomie kann als Drittfach belegt werden.

Hinzu kommen im allgemeinen Teil des Studiums weitere 85 Leistungspunkte, grob zusammengefasst für: Bildungswissenschaft, schulische und außerschulische Praktika, Schlüsselqualifikationen, wissenschaftliche Hausarbeit, Abschlussprüfung.

Kombinationsmöglichkeiten

Physik kann kombiniert werden mit:

Studieninhalt

Modulbezeichnung LP empf.
Sem.
Fachwissenschaft Physik (Fach I: 75 LP; Fach II: 70 LP)
Experimentalphysik A 20 1. u. 2.
Experimentalphysik B 15 3. u. 4.
Theoretische Physik (LAG) 15 4., 5. u. 6.
Struktur der Materie 10 6. u. 7.
Physik im Kontext
(nur Fach I)
5 6. u. 7.
Fortgeschrittenenpraktikum (LAG) 5 8.
Wahlpflichtmodul:
Physikalische Methoden zur Strukturaufklärung oder Physikalische und elektronische Messtechnik
5 5.
Fachdidaktik Physik (20 LP)
Physikdidaktik A: Grundlagen des Lehrens und Lernens im Fachunterricht 5 1. u. 2.
Physikdidaktik B:  Konzeptionen, Gestaltung und Reflexion von Fachunterricht (LAG) 5 3. u. 4.
Physikdidaktik C:  Spezifische Aspekte des Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe 5 5. u. 6.
Fachspezifische Schlüsselqualifikationen für das Lehren von Physik an Gymnasien 5 7. u. 8.

Die genauen Lehrinhalte, Lernziele, der Lehrstundenumfang, Modulvoraussetzungen und Modulleistungen können detailliert im Modulhandbuch bzw. in der Studien- und Prüfungsordnung nachgelesen werden. 

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung ist eine anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (in der Regel Abitur).

Für Physik sind keine spezifischen Zugangsvoraussetzungen gefordert.

Persönliche Voraussetzungen (nicht zulassungsrelevant)

Wichtig sind außerdem ein großes Interesse an physikalischen Fragestellungen, ein Verständnis mathematischer Grundlagen und eine hohe Motivation, sich mit didaktischen und pädagogischen Fragestellungen reflektiert auseinanderzusetzen.

Bewerbung/Einschreibung

Physik Lehramt an Gymnasien 90/95 LP ist zurzeit örtlich zulassungsbeschränkt (mit Uni-NC).

Mit einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung bewerben Sie sich bitte bis 15. Juli (Ausschlussfrist) zunächst über www.uni-halle.de/bewerben.

Nach der Online-Registrierung bekommen Sie Zugang zu einem persönlichen Account („Löwenportal“) und finden dort Ihren individuellen Antrag auf Zulassung, den Sie zusammen mit einer amtlich beglaubigten Kopie der Hochschulzugangsberechtigung und ggf. weiteren im Portal benannten Dokumenten fristgerecht einreichen müssen. Das heißt, auch die „Papierunterlagen“ müssen bis zum 15. Juli eingegangen sein!

Schritt für Schritt zum Studienplatz

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Fachstudienberatung

Bitte wenden Sie sich mit Detailfragen zu Studieninhalt und -ablauf direkt an die Fachstudienberatung.

Prof. Dr. Thorid Rabe

Institut für Physik

Hoher Weg 8
Raum: 5.06.1
06120 Halle (Saale)

Telefon: 0345 55-25591

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Anfragen werden während der Winterpause per E-Mail unter studyphone@uni-halle.de beantwortet.

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